Metallbauunternehmen V. Kranz GmbH & Co. KG stellt Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Pressemitteilung

  • Sanierungsexperte Rechtsanwalt Dr. Frank Kreuznacht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
  • Geschäftsbetrieb wird weiter aufrechterhalten und nach der Zielsetzung des Geschäftsführers saniert werden.

Die V. Kranz GmbH & Co. KG aus Dülmen hat am 13. August 2019 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Am gleichen Tag hat das Insolvenzgericht Münster Rechtsanwalt und Betriebswirt Dr. Frank Kreuznacht aus der Kanzlei BBORS Kreuznacht Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Zusammen mit seinem Team hat Dr. Kreuznacht noch am Tag der Bestellung als vorläufiger Insolvenzverwalter die Arbeit bei dem Metallbauunternehmen aufgenommen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens über den aktuellen Stand der Dinge sowie die nächsten Schritte im Insolvenzverfahren informiert. „Wichtig ist es zunächst, dass die Löhne und Gehälter für die Mitarbeiter/-innen sichergestellt sind. Die hierfür notwendigen Schritte konnten in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bereits in die Wege geleitet werden, so dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Monate August, September und Oktober Planungssicherheit haben“, betont Dr. Kreuznacht.

Das seit mehreren Jahrzehnten am Markt tätige metallverarbeitende Unternehmen beschäftigt aktuell ca. 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Die erste Bestandsaufnahme hat ergeben, dass der Geschäftsbetrieb bis auf weiteres aufrechterhalten werden kann. Die V. Krantz GmbH & Co KG genießt einen guten Ruf bei den überwiegend langjährigen Auftraggebern und verfügt über eine stabile Auftragslage. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir den Geschäftsbetrieb stabilisieren und alle Kundenaufträge wie geplant produzieren und ausliefern können.

Das erfahrene Team der vorläufigen Insolvenzverwaltung hat bereits Kontakt mit den wesentlichen Lieferanten und den Kunden aufgenommen, um sowohl die fortlaufende 2 Auftragsvergabe, als auch die Materialbeschaffung sicherzustellen. „Die umgehende Information aller Beteiligten ist von wesentlicher Bedeutung, um bestehende Unsicherheiten nach einem Insolvenzantrag möglichst schnell auszuräumen“, so Dr. Kreuznacht.

Die maßgeblichen Probleme des Unternehmens sind nach den Angaben des Geschäftsführers Christian Menke auf externe Faktoren zurückzuführen, die ihre Ursache außerhalb des operativen Geschäfts des Unternehmens haben. „Mein Ziel ist es, den Restrukturierungskurs gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Kreuznacht fortzusetzen und das Unternehmen langfristig zu sanieren“, führt Geschäftsführer Menke aus.

Dr. Kreuznacht verfügt über große Erfahrung bei der Sanierung von Metallbauunternehmen. Wesentliche Aufgabe der nächsten Tage wird es sein, die Lieferfähigkeit des Betriebes aufrecht zu erhalten, um in einer nächsten Phase die Sanierungsmöglichkeiten zu prüfen.

Die V. Kranz GmbH & Co. KG ist bereits seit mehreren Jahrzehnten am Markt tätig und liefert im wesentlichen Bauteile für Produktionsanlagen der Chemieindustrie. Das Unternehmen war vor 2 Jahren im Wege der Unternehmensnachfolge von dem jetzigen geschäftsführenden Gesellschafter übernommen worden.

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